Validierungsfehler in der Google Search Console können auf den ersten Blick einschüchternd wirken. Doch mit der richtigen Herangehensweise lassen sie sich oftmals schnell beheben. In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du die häufigsten Validierungsfehler erkennst, was sie bedeuten und wie du sie Schritt für Schritt aus der Welt schaffst.
Wenn wir von Validierungsfehlern sprechen, geht es um technische Probleme, die Google bei der Analyse deiner Website entdeckt. Die Google Search Console meldet diese Fehler, um dir zu signalisieren, dass bestimmte Seiten möglicherweise nicht korrekt indexiert oder dargestellt werden können. Das schließt sowohl Fehler in strukturierten Daten als auch Probleme mit AMP-Seiten, Mobilfreundlichkeit oder andere Indexierungsfehler ein.
Ein Validierungsfehler kann bedeuten, dass eine Funktion deiner Seite nicht wie vorgesehen arbeitet oder, dass Google im Code Hindernisse findet. Für dich ist das ein wichtiger Hinweis, um die technische Basis deiner Website zu pflegen und sicherzustellen, dass deine Inhalte korrekt dargestellt werden.
Diese Meldungen aus der Search Console sind mehr als nur kleine Hinweise. Sie dienen als Frühwarnsystem und geben Auskunft darüber, ob Google deine Seiten optimal verstehen kann. Wenn Google Schwierigkeiten hat, deine Inhalte zu interpretieren, kann das zu Ranking-Verlusten oder einer eingeschränkten Indexierung führen. Genau deshalb ist es essenziell, Validierungsfehler möglichst schnell zu beheben.
Gerade in einer Zeit, in der mobile Zugriffe stark wachsen und strukturierte Daten für Rich Snippets immer wichtiger werden, solltest du deine Website auf dem aktuellen Stand halten. Jeder Validierungsfehler gibt dir die Möglichkeit, deinen Auftritt zu optimieren.
Die Google Search Console kategorisiert Validierungsfehler oft in folgende Bereiche:
Die meisten Validierungsfehler fallen in einen dieser Bereiche. Wir gehen im Folgenden detailliert auf die häufigsten Fehlermeldungen ein und zeigen dir, wie du sie angehen kannst.
Unter der Rubrik Indexabdeckung wirst du Informationen darüber finden, welche Seiten Google in den Index aufgenommen hat und welche nicht. Hier können verschiedene Validierungsfehler auftreten.
Dieser Fehler signalisiert, dass Google deine URL zwar entdeckt, aber noch nicht indexiert hat. Mögliche Gründe:
So behebst du es:
Google hat die URL gecrawlt, sich aber entschieden, sie aktuell nicht in den Index aufzunehmen. Häufigste Gründe:
So behebst du es:
Ein Soft-404-Fehler liegt vor, wenn eine Seite zwar geladen wird, Google sie aber als leere oder unbedeutende Seite erkennt. Tatsächlich handelt es sich nicht um einen echten 404-Code. Ein möglicher Grund ist, dass die Seite kaum Inhalt enthält oder dass eine Weiterleitung ins Leere führt.
So behebst du es:
Strukturierte Daten, beispielsweise Schema.org-Markups, helfen Suchmaschinen wie Google, Inhalte besser zu verstehen und in speziellen Suchergebnissen zu präsentieren. Fehler in strukturierten Daten können verhindern, dass deine Seite als Rich Snippet erscheint oder zusätzliche Informationen anzeigt.
Gerade bei Rezepten, Veranstaltungen oder Produkt-Markups wird ein name-Attribut erwartet. Fehlt es, erhältst du in der Search Console eine Fehlermeldung.
So behebst du es:
"name": "Dein Titel"
Feld hinzu.Bei Produkt-Markups kann es vorkommen, dass Preis- und Währungsangaben fehlen oder nicht den Schema.org-Vorgaben entsprechen.
So behebst du es:
"price": "19.99"
, "priceCurrency": "EUR"
.Bewertungs-Sterne (Review-Snippets) gehören zu den beliebtesten Rich Snippets. Werden sie jedoch falsch implementiert, erscheint ein Validierungsfehler.
So behebst du es:
"reviewRating"
und "bestRating"
korrekt definiert hast.AMP (Accelerated Mobile Pages) soll Nutzern ein schnelleres Surferlebnis auf mobilen Geräten bieten. Wenn du AMP-Seiten einsetzt, tauchen mitunter Fehler auf, die die Gültigkeit deiner AMP-Version beeinträchtigen. Beispiele:
AMP hat spezielle <html amp>
-Tags und Richtlinien. Fehlen wichtige Tags oder sind falsche Attribute enthalten, kann Google deine Seite als ungültig einstufen.
So behebst du es:
<script async src="https://cdn.ampproject.org/v0.js"></script>
) integriert sind.In AMP-Seiten gelten strenge Regeln für Styles: Nur inline CSS im Head-Bereich ist erlaubt und darf eine gewisse Größe nicht überschreiten.
So behebst du es:
<style amp-custom>
-Bereich.Ein weiterer häufiger Validierungsfehler: externe Skripte oder Fonts sind nicht aus einer AMP-kompatiblen Quelle eingebunden. AMP erwartet bestimmte Whitelist-URLs oder das Laden über das AMP CDN.
So behebst du es:
Im Zeitalter von Smartphones sind mobil optimierte Websites nicht mehr wegzudenken. Google stuft die Mobilfreundlichkeit als wichtigen Faktor ein. Daher zeigt dir die Search Console entsprechende Validierungsfehler an.
Wird Text auf mobilen Geräten viel zu klein dargestellt, kann Google das bemängeln. Nutzerfreundlichkeit leidet, wenn Leser heranzoomen müssen.
So behebst du es:
rem
oder em
.Wenn Buttons oder Links auf dem Smartphone kaum anklickbar sind, bekommst du eine Warnung wegen schlechter Benutzerfreundlichkeit.
So behebst du es:
Ist dein Design nicht responsiv, kann es passieren, dass Nutzer horizontal scrollen müssen. Das führt zu einer schlechten User Experience und löst in der Search Console eine Meldung aus.
So behebst du es:
Die Core Web Vitals sind mittlerweile ein essentieller Bestandteil der technischen Optimierung. Werden hier Mängel entdeckt, erscheinen sie ebenfalls in der Google Search Console.
Der LCP misst, wie lange der Hauptinhalt einer Seite zum Laden benötigt. Liegt dieser Wert über 2,5 Sekunden, stuft Google die Seite als verbesserungswürdig ein.
So behebst du es:
Der FID misst, wie schnell die Seite auf erste Nutzerinteraktionen reagiert. Hohe Verzögerungen senken die Benutzerfreundlichkeit.
So behebst du es:
Der CLS bewertet, wie stark sich Layout-Elemente während des Ladens verschieben. Große Layoutverschiebungen führen zu einem schlechten Nutzererlebnis.
So behebst du es:
Um Validierungsfehler gezielt zu beheben, solltest du die einzelnen Funktionen der Google Search Console kennen:
Sobald du einen Fehler korrigiert hast, kannst du mit dem Button "Validierung starten" Google dazu auffordern, die Änderungen zu überprüfen. Das kann mitunter ein paar Tage dauern, bis die Meldung verschwindet oder auf "Bestanden" wechselt.
Wir haben schon viele Einzelbeispiele genannt, doch manchmal stecken systematische Gründe hinter den Meldungen. Hier ein kurzer Überblick:
Setze möglichst auf zuverlässige Tools und Workflows, um diese häufigen Fehlerquellen zu minimieren. Wenn du ein All-in-One-Tool wie FunnelCockpit verwendest, kannst du viele Marketing- und Technik-Prozesse in einer Plattform bündeln, was die Gefahr von Schnittstellenfehlern verringert.
Damit du weniger Validierungsfehler bekommst, solltest du auf eine solide technische Basis achten:
Erstelle zudem Richtlinien für dein Team oder deine Agentur, wie neue Inhalte oder Seiten angelegt werden. Ein standardisierter Prozess reduziert das Risiko, versehentlich fehlerhafte Seiten zu veröffentlichen.
Damit du die Fehler systematisch angehen kannst, haben wir eine kleine Roadmap erstellt:
Eine gründliche, aber zugleich effiziente Vorgehensweise spart dir Zeit und verbessert kontinuierlich den technischen Zustand deiner Website.
Am besten zeitnah. Je länger Validierungsfehler bestehen bleiben, desto eher können sie sich negativ auf die Indexierung oder Nutzererfahrung auswirken.
Nein, nicht jeder Hinweis ist dringend. Manche Meldungen sind eher Warnungen. Wir empfehlen jedoch, im Sinne einer optimalen Nutzererfahrung und Technik möglichst alle Fehler zu beseitigen.
Das kann verschiedene Gründe haben. Google kann erneut Fehler erkennen, wenn sich der Code wieder ändert oder ein Update etwas überschreibt. Achte daher auf kontinuierliche Überprüfung und setze auf stabile Prozesse.
Sie sind definitiv ein wichtiger Aspekt, vor allem weil Google Rich Snippets damit generieren kann. Korrekte strukturierte Daten können die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen erhöhen und die Klickrate steigern.
Nicht immer. Oft lassen sich einige Fehler über Website-Builder oder spezielle Plugins beheben, ganz ohne Codeanpassung. Bei komplexen Problemen oder Anpassungen am Quellcode kann jedoch ein Entwickler nötig sein.
Die Core Web Vitals messen Performance, sind aber nicht nur reine Fehlermeldungen. Allerdings fließen schlechte Werte oft in Fehlermeldungen für Nutzererfahrung mit ein, sodass du auch dort Optimierungen vornehmen solltest.
Validierungsfehler in der Google Search Console mögen zunächst wie ein Berg an Problemen wirken, doch sind sie vor allem eines: Hilfreiche Hinweise, die dir zeigen, wo du deine Website verbessern kannst. Geh sie schrittweise an, verstehe die Ursachen und setze auf Best Practices zur Fehlervermeidung. Damit bietest du deinen Besuchern eine reibungslose, schnelle und benutzerfreundliche Erfahrung – und sorgst gleichzeitig dafür, dass Google deine Inhalte optimal interpretieren kann.
Langfristig profitierst du davon, wenn du alle relevanten Bereiche im Blick behältst: Indexabdeckung, strukturierte Daten, AMP, Mobilfreundlichkeit und die Core Web Vitals. Mit diesem Rundum-Check stellst du sicher, dass deine Website nicht nur funktioniert, sondern auch optimal performt.
Denke daran: Nach jeder Korrektur solltest du in der Search Console die Validierung erneut starten. Bleib am Ball und wir wünschen dir viel Erfolg bei der Beseitigung aller Validierungsfehler!
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